Annekathrin Laabs - geboren in Erfurt, studierte in Dresden bei Prof. Christiane Junghanns, ergänzt durch Kurse bei Brigitte Fassbaender, Peter Schreier, Anna Reynolds und Prof. Hans-Joachim Beyer.
Im Anschluss an das Aufbaustudium erlangte sie internationale Aufmerksamkeit als BACHINTERPRETIN in Los Angeles/USA (h-Moll-Messe), Luxembourg (Weihnachtsoratorium) und der Münchner Philharmonie (Matthäuspassion) unter Leitung von Peter Schreier.

Wichtige Impulse erhielt sie in der Zusammenarbeit mit den DIRIGENTEN Ekkehard Klemm, Hans-Christoph Rademann, Wolfgang Katschner, Ludwig Güttler, Rudolf Lutz, Gotthold Schwarz und Roderich Kreile. Für Alt-und Mezzosopranpartien des KONZERTFACHS wurde sie von namhaften Orchestern und Chören über Dresden hinaus zu Festivals in Europa, Japan, Russland und Israel eingeladen. Rundfunkmitschnitte, CDs sowie eine DVD der Bachstiftung St. Gallen liegen vor.

"Vor Corona" 2019 war sie mit BWV 43 bei der Bachstiftung St.Gallen zu erleben, sang erstmals Brahms - Altrhapsodie mit der Staatskapelle Halle und war im Dezember wieder im Konzerthaus Berlin mit dem Kreuzchor zu hören. KONZERTE ab 2017 hatten sie zum Kreuzchor (Martin - Et in Terra Pax, Mozart - Requiem, Bach - Weihnachtsoratorium), zu den Thomanern (u.a. Weihnachtsoratorium im Berliner Konzerthaus), nach Jerusalem (Bach - Matthäus 2727), in die Hamburger Philharmonie (Mendelssohn - Elias), zum RheingauMusikfestival, zum Bachfest Leipzig, in die Philharmonie Wroclaw, zum BeethovenFest Bonn und in den Münchner Herkulessaal (Bach - Matthäuspassion, Johannespassion) und zur Singschule St. Gallen (mit Hermann Suter - Le Laudi und Johannespassion) geführt. 2020/21 war sie neben Streams u.a. aus der Kreuzkirche Dresden, live bei Gottesdiensten, mit J.S.Bach Magnificat mit dem Thomanerchor beim Leipziger Bachfest, mit Mozarts Requiem in der Frauenkirche, mit Bachs Weihnachtsoratorium in der Philharmonie Berlin und wiederholt bei den von ihr mitinitiierten mitwochsmusiken mit Dresdner Freiberuflern und Festangestellten Musikern und Sängern in solistisch besetzten Bachkantaten an der Lukaskriche Dresden zu erleben. Dank Förderung durch Stipendien konnte sie u.a. mit dem Bariton Tobias Bernd und dem Pianisten Michael Schütze Mahlers Wunserhornlieder in der Klavierfassung aufnehmen. 2022 sang sie Bachs Matthäuspassion mit dem Dresdner Kreuzchor und der Philharmonie unter Roderich Kreile, war Pfinsten beim Thomanerchor unter Thomaskantor Andreas Anreize in Leipzig zu erleben und sang beim Leipziger Bachfest u.a. mit Armacord, dem Gewandhausjugendchor und dem Jugend-Sinfonieorchester der Ukraine unter Frank Steffen Elster. Eine Aufführung der h-Moll-Messe führte sie zur Kantorei Barmen-Gemarke in Wuppertal; Konzerte bei den Wachauer Festivalnächten mit amici musicae, eine weitere Einspielung mit Rudolf Lutz bei der Bachstifung St. Gallen stehen ebenso wie ein Mozartrequiem mit dem Kreuzchor unter seinem neuen Leiter Martin Lehmann 2023 an. 

Als LIEDSÄNGERIN war sie bei Festivals, in Luzern, München, Berlin, Dresden zu hören.

OPERNENGAGEMENTS von Monteverdi bis Verdi führten sie bis zur Geburt ihres Sohnes 2012 ans Nationaltheater Prag, zum Bachfest Leipzig, nach Bad Lauchstädt, Gotha und zu den Herrenchiemsee-Festspielen. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Michael Schönheit, Ekkehard Klemm, Tomas Netopil und Ljubka Biagioni und den Regisseuren Andreas Baumann, Steffen Piontek, Ursel und Karl-Ernst Herrmann zusammen.